Turnen ist für viele Kinder der erste Sport überhaupt. Klettern, Rollen, Springen und Balancieren trainieren Koordination und Mut – und machen einfach Spaß. Welches Angebot passt, hängt vor allem vom Alter ab.
Etwa 1 bis 3 Jahre: Eltern-Kind-Turnen
Sobald ein Kind sicher läuft, kann es mit Mama, Papa oder einer anderen Bezugsperson zum Eltern-Kind-Turnen gehen. Aufgebaut werden Bewegungslandschaften aus Matten, Kästen, Bänken und Rutschen. Die Kinder erkunden in ihrem Tempo, die Eltern sichern und helfen. Leistung spielt keine Rolle.
Etwa 3 bis 6 Jahre: Kinderturnen ohne Eltern
Im Kita-Alter wechseln viele Kinder ins Kinderturnen, meist ohne Eltern in der Halle. Neben Gerätelandschaften kommen Spiele, erste Regeln und kleine Übungen wie Rolle vorwärts oder Hockwende dazu. Ob ein Kind bereit ist, merkst du daran, dass es sich für eine Stunde von dir trennen kann und einfachen Anweisungen folgt.
Ab etwa 6 Jahren: Gerätturnen, Akrobatik und mehr
Ab dem Grundschulalter wird es gezielter: Gerätturnen und Akrobatik mit Rad, Handstand und Übungen an Reck, Balken und Boden, rhythmische Sportgymnastik mit Band und Ball oder Parkour. Wer Lust auf Wettkämpfe hat, findet in vielen Vereinen Leistungsgruppen, oft mit Sichtungstraining.
Woran erkenne ich ein gutes Angebot?
- Die Gruppe ist nach Alter getrennt, und die Übungsleitung hat eine Lizenz oder Ausbildung.
- Es gibt eine Probestunde, bevor du dich festlegst.
- Die Kinder bewegen sich viel und warten wenig in Schlangen.
- Dein Kind kommt fröhlich und müde heraus.
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